Mittwoch, 2. Juli 2008
Ich glaub ich steh im Wald.
Ja und da steh ich im Wald. Völlig orientierungslos. DAS Happening des Jahres in Waldbrunn, "Zauberwald" heisst es. Kunst im Wald halt.
Ich lese den Hinweis "Wald-Vernissage" und denk mir scherzeshalber: da hamms beschdimmt die baam angemoolt. Und dann steh ich da, und sie haben tatsächlich: Bäume angemalt. Man siehts, wenn man genau hinguckt. Ui.
Jetzt bin ich die Letzte, die sich Urteile über "gute" oder "schlechte" oder "richtige" oder "falsche" Kunst einbildet, denn wenn ich meine psychotische Weltsicht zu Papier bringe, ist das ja nicht eben objektiv angenehm. Auch subjektiv nicht, aber das is ne andere Sache. Kunst ist immer die fiese kleine Schwarte, und wenn ich ehrlich bin, finde ich Kunstliebhaber oder Kunsttheoretiker viel interessanter als die Kunst selbst. Ich bin verliebt in Booz und Beuys, was lustig ist, weil Booz den Beuys so gar nicht abkann, und vermutlich würde das auf Gegenseitigkeit beruhen. Aber auch das ist eine andere Geschichte. Ich krieg auf der anderen Seite aber dann doch SOOOO einen hals, wenn ich les "es ist wohl alles gemalt worden, in der Kunst findet sich für mich als Hobbykünstler immer weniger Inspiration" (naja, dann denk halt, das schadet hin und wieder auch nicht), oder mir einer weissmachen will, dass die gekrickelten Herzen vor meiner Nase "unheimlich viel Spirit haben". Kunst kümmet ja vom Können, ergo macht jeder dämliche Hobbyhandwerker (und nichma zu denen zähl ich mich, ich halt mich einfach nur für einen Schmierfink auf Kosten meines Geisteszustandes) Kunscht, blos weil der Beuys des gsagt hat ("jeder ist ein Künstler..."), und was der Beuys sagt, des schdimmt fai (Blödsinn, SO hat der Junge das nämlich nicht gemeint, ich habs nachgelesen...), nein, der Glaube ans Können macht schon die Hälfte der Miete aus. Hätt ich nur halb so viel Selbstbewusstsein, ich wär reich und berühmt.
Bin ich aber nicht, sondern ich steh im Wald.
Zwischen wunderbaren Sprüchlein wie schön die Natur doch ist, und wie sie einem das Innerste nach Innen kehrt (danke, werd ich beim nächsten Exorzismus beherzigen), und hätts nicht zwischendrin tatsächlich noch das ein oder andere richtig coole Ding gegeben, ich hätt mich nackig gemacht und Eurythmie gemacht, Elfentanz mit Erlkönig, wer reitet so spät durch Nacht und Wind, es ist der Vater mit seinem Kind. (Ich musste in der Eurythmie mit mega-glatten Schlappen den Erlkönig geben, den es in der letzten Kurve jedesmal auf den Hintern gesetzt hat. Und weil das pro Stunde rund ein halbes Dutzend mal passiert ist, durfte ich die Schuhe ausziehen. Wenn ich heute an den Erlkönig denke, tut mir jedesmal sofort der Arsch weh... Ja, ich hatte eine echt parkettharte Kindheit...)
Und ich hab ja generell nix gegen Hobbykunst und Natur, aber wenn einem mal in der Nacht eine ranzige, ums Zelt grunzende Wildsau die Nacht versüßt hat, dann darf man ja wohl auch eine echt andere Beziehung zur Kunst haben.
Ich dacht immer, Kunst hat zuerst was mit dem Denken zu tun, und dann quetscht man den Gedanken in Form und mit ein bisschen Talent und Schweiß und Blut, Tränen und gebrochenen Rippen siehts dann aus wie die Sixtina. Und ähnlich wie beim Kinderkriegen ist der Prozess kein Kuschelkurs, er ist SCHMERZ. Von wegen "schöpferisches Arbeiten". Ich kenne keine einzige "kreative" Disziplin, die nicht von Blut und Tränen verseucht ist. "Ich fühl mich so GUT wenn ich male" höre ich immer. Also - äh - ich nicht. Mir gehts dann eher suicidal. Und guck ich mir die Ergebnisse an, möcht ich jedesmal alles hinschmeißen und nie wieder einen Pinsel in die Hand nehmen. Vielleicht sollt ichs mal mit Gestalt-Therapie versuchen. Oder mediditativem Malen oder so. Oder es ganz bleiben lassen, mich vor den Zug schmeißen und gut is. Find ich witzig, solche Gedanken hin und wieder. Weil das immer nur passiert, wenn ich mir die Werke von Hobbykünstlern angeguckt hab und merk, dass mir einfach das Selbstbewusstsein fehlt. Und wenn ich mir Booz angeguckt hab, weil ich dann das Gefühl nicht loswerde, dass ich auf dem Niveau eines 10klässlers stehen geblieben bin und mich stetig zurückentwickle in einen 8klässler. Wenn man sowas merkt, isses vielleicht besser, man lässt die Finger vom Pinsel. Kannich aber nicht, binnich zu masochistisch veranlagt.
Im nächsten Leben werd ich einfach ein Waldkindergarten.

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ERLÖSUNG!!!
In Fernseh kommen lustige Sachen: da gibs, weil ich am Suchen vom wegverschwundenen Phoenix bin, ein Sender, da spielt einer auf ner Trommel, und aussenrum hüpfen sie wie bekifft, so völlig in kuschel-möchtegern-irgendwas, schütteln die männliche Dauerwelle, der Typ den ich noch aus der Zeitung wiedererkenn als Scheff vom "tv telemedial" dengelt voll abgespaced auf ner zweiten Trommel völlig gegen den Takt, jeah baby jeah, leider geht das Studiomikro auf diesen Synkopentakt, aber die gruuwi Musik gibts auch zu bestellen, und die Bestellhotline kostet 3 euro die Minute.
Dann is da eine Frau die schläfrig (oder wars Schwäbisch? Oder beides?) sagt "isch mach oisch jez dann mal ne Energie-Heilung mit dem Monochord".
Funktioniert. Isch bin jez voll geheilt und muss ganz schnell weiterzappen, in der Hoffnung auf Erlösung durch Jesus Christus, das gesehene Grauen aus der Welt Satans ganz schnell zu vergessen.

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Sandbank.
So hin und wieder drehen wir ja alle am Rad. Und so hin und wieder findet man auch Mittel und Wege aus dem Chaos. Is ja nich so, dass es nicht immer irgend eine Lösung geben könnte. Meine Lösung hieß "Hausfrauenstreik", und gegen Ende hatten wir ein Nahrungsmittel-Versorgungs-Problem, eine Bombenangriffs-artige Ordnung, null Unterhosen mehr und einen Sandstrand in der Wohnung. Im Kinderzimmer, im Bett, auf dem Teppich, in der Küche, in den Waschbecken und in der Badewanne. Es war lustig, beinah so wie Urlaub an der Küste.
Ich hatte schon überlegt den ganzen Spielplatz-Sand einfach zu sammeln und im Hof aufzuschütten, und dann eine Alternative zum "Main-Strand" in Grombühl anzubieten, aber das hat sich als dämliche Idee herausgestellt. Denn die Grombühler haben ihre Spielplätze, die sie ab Mittags mit der Bierflasche in der Hand bereits bevölkern, was brauchen die da Liegestühle, wo es doch überall Parkbänke in Supermarktnähe gibt.
Nein, nicht Parkbanken, das is wohl was anderes.

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Freitag, 13. Juni 2008
Bomben für Hausfrauen.
Ich hatte mir vorgenommen, nicht zu bloggen. Nicht, bevor der unsägliche laufende Job eingetütet und abgegeben ist. Aber in meiner Handtasche (die, für die man einen Gabelstapler braucht) liegt ein kleines Taschenbuch mit dem dollen Titel "Verborgene Künste - Handlesen", und dieses kleine Taschenbuch macht mir Magenschmerzen.
Ich hab, um ein Bild fertig zu bekommen, meine alten Handlesebücher gesucht, und wie erwartet NICHT gefunden. Also neue besorgen. Und weil ich sie mehr oder weniger blind bestellt habe (das aktuelle hat nur 5 Euro gekostet), war ich gespannt. Das Exemplar "Handlesen selber lernen" für 10 Euro ist ganz ordentlich, für meine Zwecke aber etwas zu "intuitiv". Absolut gut ist ein Standardwerk für 25 Euro, da gibts nix zu moppern. Aber dieses kleine dämliche Billigding, wie es vermutlich auf jedem Grabbeltisch einer grossen Buchkette als angebliches Sonderangebot herumgurkt schlägt einem den Boden aus dem Fass jeglicher Intelligenz.
Diesem Buch zufolge ist nicht nur jede Linie, jeder Berg, jede Handform generell eine Gefahr für die Menschheit, es ist nicht einmal erklärt wie diese ganz speziellen Dinge genau beschaffen sind. Das Beste ist noch das Urteil über Ringe: Gold tragen die guten Menschen, Silber die Schlechten. Gut, bin ich eben ein schlechter Mensch, dem Gold leider nicht steht. Ich bin straßenköterblond bis rotbraun, blauäugig und bleich wie der Mond, also sieht Gold bei mir einfach nur blöd aus. Rotgold übrigens auch. Und Altmessing ebenso. Aber seis drum.
Ich stelle mir vor, Lieschen Müller kauft sich also dieses Ding von Buch, liest es, und meint, jetzt eine subber Handleserin abzugeben. Ja Tüten Herr Lehrer. Alles was sie da lernt, ist Menschen in Schubladen zu stecken und zu sagen "du bist so und so ein Mensch mit folgenden üblen Eigenschaften". Wie ungut sowas ist, weiss dann nur jemand wie ich, der die "Prophezeiung" wieder gerade biegen darf.
Solche Bücher auf den Markt zu bringen ist das Recht jeden Verlages, aber es gehört verboten. Überhaupt gehört über die Hälfte der esoterischen Literatur auf den Index der Untauglichkeit. Es würde schon genügen das Matthäus-Evangelium zu lesen, da steht der selbe Kram drin (wie zB. in "The Secret"), und ist deutlich billiger zu haben, weil man nebenbei auch noch ein paar blutige Geschichten nachlesen kann (Leider ist der Schreibstil etwas verstaubt, darüber muss man leider hinwegsehen). Aber nein, wir lieben sie ja, die Ratgeber-Kultur.
Manchmal denke ich, dass es eine scheiss Idee war, die okkulten Wissenschaften in die Öffentlichkeit zu plazieren, sie vom Vorurteil des Satanismus zu befreien und Massentauglich zu gestalten. Der Effekt ist beinah derselbe wie die "Neutronenbombe für den Hausgebrauch".
Oh wie schön ist Panama.

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Donnerstag, 5. Juni 2008
Verehrte Karan,
ich habe dein Päckchen erhalten, und mich selten so über Post gefreut. Du hast nicht die geringste Ahnung, welchen (nicht nur materiellen sondern vor allem) Symbolgehalt die Wandlung vom Totenkopf zum Flammenden Herzen für mich bedeutet, und, dass es in der Tat die Stadt aus der man kommt, diejenige ist, die einen am meisten zusetzt. Und du hast vermutlich nicht den Hauch einer Ahnung, dass diese Symbolwandlung an das Wunder grenzt, das ich erbeten habe.
Ich sach immer: New York isn Scheissdreck gegen Würzburg (wenn man von hier kommt), und das bewahrheitet sich leider täglich - und es ist eins meiner Hauptbeschäftigungskriterien derzeit zwischen den 5 Minuten Rauchpause und den 5 Minuten Haushalt, die ich mir derzeit so gerade noch gönnen kann. Das mit der Quadratur des Kreises ist ja immer so eine Sache. Möglich ist es nicht, aber man kann versuchen, ganz nah dran zu kommen.
Und ich hab zwar erst im September Geburtstag, aber dessen bin ich mir heute nicht mehr ganz so sicher.
Danke.

P.S.: die Herzen sind einen Tick fruchtiger, sie sind wundervoll. Perfekt. (Meine Kinder hassen sie :) Und ich hoff, dass die die Dinger jetzt im Sortiment lassen.

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Samstag, 10. Mai 2008
Schaf.
Langsam beginne ich eine "Normal-Gummibären"-Allergie zu entwickeln. Abgesehen vom Umstand, dass ich die meisten davon selbst gar nicht zu sehen bekomme, darf ich jetzt auch noch die weissen jedesmal rausfummeln, FÜR PAPA.
Zum Geburtstag wünsch ich mir also Totenköpfe von meim Stammdealer inner Altstadt (nur mal so nebenbei) beim Marktplatz, denn die sind nicht nur fruchtig, die sind auch noch scharf. sowas essen meine Kinnder nicht.
Ist also perfekt für ein altes, grantiges Schaf wie Old Mud.

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Andrezej Wajda: Meine Filme.
Ich kannte Wajda nicht, zugegeben. Polnischer Regisseur, und der einzige wohl heute noch im Westen bekannte Film ist vielleicht "Danton" mit Richard Depardieu als Danton, bevor er mit "Green Card" so richtig berühmt wurde. Titel wie "Asche und Diamant" oder "Kanal" sagen mir garnichts, das muss ich tatsächlich alles mal nachrecherchieren.
Lustig ist allerdings, dass sich eine alte Wahrheit in diesem Buch durchsetzt (wie ja in den meisten guten Filmbüchern): nirgends ist das Leben und die Kunst so wirklich wie im Prozess des Filmemachens. Nirgends braucht man derart gute Kenntnisse der Wirklichkeit und des Menschen wie im Film.
Wajda hat das Buch als Brief an sich selbst geschrieben, und erzählt Dinge, mit denen jemand, der nie selbst am Filmemachen beteiligt gewesen ist, vor Langeweile vermutlich schier eingeht. Es sind nur so Leute wie ich, Kreative halt, deren Diplomarbeit eigentlich ein Film hätte sein sollen. Ich hatte ein Drehbuch geschrieben von einer tauben Frau, die sich in einen Bassisten verliebt, frei nach dem Lied von Grönemeyer, das heut kaum einer mehr kennt: "Der Mann ihrer Träume muss ein Bassmann sein". Der Film wäre schwarz-weiss geworden, und hätte keinen erkennbaren Ton gehabt - nur eben die Vibrationen, wie man sie spürt, wenn der Bass wummert. Eine Liebesgeschichte aus der Sicht einer Frau, die nicht hören kann. Scheiterte leider an der Finanzierung.
Und bei den heutigen technischen Möglichkeiten käm ich zusätzlich auf die Idee, einen Film aus der Sicht einer Blinden zu drehen. Mit THX wär das gar kein großes Problem mehr.
Und wie schon die Macken und Mechanismen von Mensch und Technik auch in Truffauts " Die Amerikanische Nacht" die einzige Rolle spielen, so ist das auch in diesem Buch. Es hagelt dort von Sätzen die in etwa lauten wie folgt: "an einem Schauspieler, der sich zu sehr mit seinem Script auseinandersetzt erkennt man, dass er mit seiner Leistung unzufrieden ist". Bedeutet: wer dazu neigt sich zu verzetteln, ist mit sich selbst unzufrieden. Für mich ein wichtiger Satz, denn ich neige definitiv zum Verzetteln.
Ein anderer Sachverhalt ist ebenso wahr: wer im Vollsuff einen Film dreht, produziert einen Film, den man nur im Vollsuff erträgt. Das gilt für die Kunst generell. Wer beim Schreiben oder Malen oder Musizieren im Vollrausch schwebt, produziert Sachen, die nur Alkoholikergehirne ertragen, oder eben nur für ein besoffenes Publikum erträglich sind.
Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, aber die Gefahr ist groß. Und Wajda muss es wissen, der hat im Ostblock gearbeitet, und da wird bekanntlich mehr Wodka als Wasser getrunken.
Schönes Buch, vermutlich aber nur für mich.

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Daisez Teitaro Suzuki: ZEN und die Kultur Japans.
Ich hab dieses Taschenbuch aus "rowohlts deutsche enzyklopädie" von 1958 mal billig irgendwo gebraucht gekauft, und dann lange liegen lassen. Fehler. Grober Fehler.
Dank der Esoterik-Wellen der letzten 20 Jahre ist Zen ja zu einem nachhaltigen Trend-Thema mutiert, in fotostarken Kunstbildbänden aufgemotzt worden, und mittlerweile eher ein Lifstyle-Thema mit Zen-Gärten für den Schreibtisch, Duschgel mit Grüntee-Duft oder dem korrekten Meditations-Outfit.
Dieses Buch stammt aber noch aus einer Zeit, in der Japan, Zen und Buddhismus etwas völlig unbekanntes waren, abgesehen von einer Zeit im 19.Jh., in der es Mode war, japanische oder chinesische Porzellanwaren im Regal stehen zu haben oder Drucke japanischer Künstler. Das wars dann aber auch schon.
Selbst das mittlerweile ermüdende Thema "Tee-Zeremonie" wird auf eine Art und Weise erklärt und abgehandelt, dass es einen Menschen heute durchaus erstaunt: die perfekte Tee-Zeremonie würde demnach auf einem Esbit- oder Gas-Kocher mitten in der freien Wildbahn stattfinden, offenes Feuer ist ja so gut wie nirgends erlaubt, und dann geht es nicht um Rituale, sondern um das Geräusch des kochenden Wassers, des Rauschen der Bäume und dem Geruch des Windes.
Es wird der "Weg des Schwertmeisters" beschrieben, der jedes Dojo in Neid erblassen lässt, selbst die Kunst des Haikus wird derart prägnant beschrieben, dass es einem die Seegrass-Sandalen auszieht.
Wenn man also über die japanische Kultur etwas zu wissen gedenkt, darf man getrost die Antiquariate durchstöbern nach diesem Bändchen halb zerfallenen Papiers, es erwartet einen ein echter Kulturschatz, der gänzlich ohne Bilder auskommt. Und auch gar keine Bilder braucht, denn Suzuki versteht sie meisterhaft im Kopf des Lesers zu malen.

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Donnerstag, 27. März 2008
Deutschland kauft den Superstar.
Wenn ich schon mal einkaufen gehe, dann jammert es neben mir so lange, bis ich dann nachgebe, und die CD kaufe.
Ich weiss jetzt nur nicht, welches jammern schlimmer war: das meines Sohnes, oder das, was auf der Platte drauf ist.

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Deckenverputz.
Scho blöd, wenn man sich irgendwann neue Bettdecken kaufen muss. Seit ich neue Bettdecken im Format 135x200 hab, passen die alten Bezüge in 125x220 nimmer. Was tun, sprach mein Gewissen, was ich haben will kostet mehr, als ich jetzt dafür ausgeben kann.
Im Ausverkauf finde ich dann was für sage und schreibe 5 Euro: Blutrot. Mit Totenköpfen drauf. Die ist so hässlich, die Wäsche, dass ich mir damit nächtlichen Besuch, denke ich, auf die nächsten 10 Jahre sparen kann. Außer der Kerl ist bekloppt.

Aber dann täts ja eigentlich passen.

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last updated: 2008-07-02 05:24
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Juni
Ich glaub ich steh im Wald. Ja und da steh ich im Wald. Völlig orientierungslos....
by ratte (2008-07-02 05:24)
ERLÖSUNG!!! In Fernseh kommen lustige Sachen: da gibs, weil ich am Suchen vom wegverschwundenen Phoenix...
by ratte (2008-07-02 05:23)
Sandbank. So hin und wieder drehen wir ja alle am Rad. Und so hin und...
by ratte (2008-07-02 05:22)
Bomben für Hausfrauen. Ich hatte mir vorgenommen, nicht zu bloggen. Nicht, bevor der unsägliche laufende...
by ratte (2008-06-13 01:33)
*freu* Das war so 'ne intuitive Handlung; Du kennst sie ja sicher auch, die innere...
by karan (2008-06-06 12:28)
Verehrte Karan, ich habe dein Päckchen erhalten, und mich selten so über Post gefreut. Du...
by ratte (2008-06-05 16:59)
Schaf. Langsam beginne ich eine "Normal-Gummibären"-Allergie zu entwickeln. Abgesehen vom Umstand, dass ich die meisten...
by ratte (2008-05-10 07:12)
Andrezej Wajda: Meine Filme. Ich kannte Wajda nicht, zugegeben. Polnischer Regisseur, und der einzige wohl...
by ratte (2008-05-10 06:59)
Daisez Teitaro Suzuki: ZEN und die Kultur Japans. Ich hab dieses Taschenbuch aus "rowohlts deutsche...
by ratte (2008-05-10 06:58)
hihi, ja, die müssen dann ganz schnell woanders hingucken :) oder ich mach einfach...
by ratte (2008-05-10 06:57)

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